Wichtige Fragen und Antworten

Stand: 8.9.2020

 

Dürfen Veranstaltungen wie Elternabende, Weiterbildungstage etc. stattfinden?

Ja, Veranstaltungen (zeitlich begrenztes, in einem definierten Raum stattfindendes und geplantes Ereignis) dürfen grundsätzlich mit bis zu 1000 Personen durchgeführt werden. Es gelten jedoch folgende Vorgaben:

Veranstaltungen bis 100 Personen sind möglich, wenn ein Schutzkonzept vorliegt, das das Übertragungsrisiko minimiert. Das heisst, wenn unter Erwachsenen die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können und/oder keine Maskentragpflicht gilt, müssen Kontaktdaten der anwesenden Personen erhoben werden.

Veranstaltungen mit über 100 Personen können durchgeführt werden, wenn alle anwesenden Personen eine Schutzmaske tragen (ausgenommen Kinder unter 12 Jahren). Gleiches ist der Fall, wenn zwischen allen anwesenden Personen ein Mindestabstand von 1,5 Meter sichergestellt ist. Tragen alle Personen eine Schutzmaske und/oder halten alle den Mindestabstand zu allen anderen Personen ein, dann braucht es keine Sektoren und keine Anwesenheitsliste. In allen anderen Fällen – unabhängig von der Zahl der Personen – müssen Sektoren gebildet und Kontaktdaten gemäss Art. 5 Covid-19-Verordnung besondere Lage pro Sektor geführt werden. Eine Vermischung der Personen aus den Sektoren ist nicht erlaubt.

 

Dürfen Eltern und Erziehungsberechtige das Schulhaus betreten und Schulbesuche machen?

Ja. Eltern und Erziehungsberechtigte müssen beim Betreten der Schulgebäude eine Schutzmaske tragen.

 

Was soll ich tun, wenn mein Kind Symptome hat?

Wenn Ihr Kind Fieber, Husten oder andere COVID-19-Symptome hat, rufen Sie Ihre Kinderärztin oder Ihren Kinderarzt an. Dort kann man Ihnen sagen, was zu tun ist und ob Sie mit Ihrem Kind persönlich vorstellig werden müssen. Behalten Sie ihr Kind zuhause solange die Symptome vorhanden sind.

 

Müssen bei meinem Kind Tests durchgeführt werden?

Die Schule verlangt bei erkrankten Kindern KEINEN COVID-19-Test.

Wenn Ihre Ärztin / Ihr Arzt vermutet, dass Ihr Kind COVID-19 hat wird er / sie entscheiden ob ein Test gemacht werden soll oder nicht.

 

Was ist, wenn jemand in unserem Haushalt positiv auf COVID-19 getestet wurde?

Wenn jemand in Ihrem Haushalt COVID-19 hat, muss die Person sich möglichst in einem gesonderten Raum aufhalten. Alle in dem Haushalt lebenden Personen sollten sich oft ihre Hände waschen und Oberflächen, die sie häufig berühren, reinigen. Alle im gleichen Haushalt lebenden Personen müssen für 10 Tage in die Quarantäne.

 

An wen kann ich mich bei anderen Fragen wenden?

Wenden Sie sich an Ihre Hausärztin / Ihren Hausarzt oder Ihre Kinderärztin / Ihren Kinderarzt.

 

Was gilt bezüglich Hygiene- und Abstandsregeln?

Die Hygieneregeln des BAG (wie Hände waschen, kein Händeschütteln, etc.) gelten für alle weiterhin. Unter den Schülerinnen und Schülern können und müssen die Abstandsregeln nicht eingehalten werden. Zwischen Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern soll, wenn möglich ein Abstand von eineinhalb Metern eingehalten werden.

 

Müssen Schülerinnen und Schüler in die Quarantäne, wenn sie ihre Ferien in Risikoländern verbracht haben?

Ja, die Quarantänepflicht gilt auch für Kinder und Jugendliche.

 

Was geschieht, wenn Eltern willentlich in ein Land reisen, das auf der BAG-Liste steht und die Familie nach der Rückkehr in Quarantäne muss? Haben die Kinder Anrecht auf Fernunterricht?

Gemäss BAG müssen sich seit dem 6. Juli 2020 Personen für zehn Tage in Quarantäne begeben, wer aus gewissen Gebieten in die Schweiz einreist. Das BAG führt eine entsprechende Liste, die regelmässig angepasst wird. Da dies den Eltern bekannt ist, haben Kinder welche aus einem Risikogebiet zurückkehren, keinen Anspruch auf Fernunterricht, sondern müssen ein Urlaubsgesuch für die Quarantänezeit einreichen

 

Dürfen Lehrpersonen Schülerinnen und Schüler, die Symptome aufweisen, nach Hause schicken?

Ja, Eltern und Erziehungsberechtigte müssen aber vorgängig darüber informiert werden.

 

Hat die Schule eine Kontrollaufgabe in Bezug auf die Quarantänepflicht?

Nein, die Schule muss die Einhaltung der Quarantänemassnahmen nicht überprüfen. Erfährt eine Lehrperson, dass ein Kind aus einem Risikoland eingereist ist, hat sie das Recht und die Pflicht, die Eltern anzuweisen, das Kind vor Ende der Quarantäne nicht in die Schule zu schicken.

 

Dürfen Schulreisen, Exkursionen, Papiersammlungen etc. durchgeführt werden?

Ja. Schulreisen, Exkursionen und Papiersammeln sind möglich unter Einhaltung Hygiene und Abstandregeln.

Anlässe mit externer Übernachtung (Schullager, …) sind bis auf weiteres nicht erlaubt.

 

Dürfen Projektwochen und Sporttage durchgeführt werden?

Ja

 

Dürfen Elterngespräche durchgeführt werden?

Ja, es müssen die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden.

 

Gilt der Ferienplan weiterhin?

Ja

 

Kann der Schwimmunterricht stattfinden?

Ja

 

Müssen Schülerinnen und Schüler während des Unterrichts Masken tragen?

Nein, Schülerinnen und Schüler der Primarstufe müssen keine Masken tragen.

 

Was gilt für schwangere Lehrerinnen?

In Fällen von Schwangerschaft sind die getroffenen Schutzmassnahmen durch die behandelnde Ärztin / den behandelnden Arzt zu prüfen und das weitere Vorgehen bezüglich Arbeit zu definieren. Die Ärztin bzw. der Arzt hält in einem Zeugnis fest, ob eine Beschäftigung vorbehaltlos, nur unter bestimmten Voraussetzungen oder nicht mehr möglich ist.

 

Was passiert, wenn Lehrpersonen die SwissCovid App installiert haben und eine Meldung über eine mögliche Ansteckung erhalten?

Benachrichtigte Personen rufen die in der App genannte Infoline an und klären das weitere Vorgehen ab. Das BAG hat dazu ein Faktenblatt erstellt.

Eine Benachrichtigung via App allein bedeutet noch nicht, dass jemand in Quarantäne und die Schulleitung informieren muss. Hat eine benachrichtigte Person bereits Krankheitssymptome, sollte sie zu Hause bleiben, den Kontakt zu anderen Menschen meiden, den «Coronavirus-Check» machen oder ihre Ärztin/ihren Arzt anrufen.

 

Was gilt, wenn Lehrpersonen eigene erkrankte Kinder betreuen und pflegen müssen?

Die Mitarbeitenden haben Anspruch auf maximal 5 Arbeitstage pro Kalenderjahr oder 3 Arbeitstage pro Fall, um die Betreuung durch Drittpersonen sicherzustellen. Dieser Anspruch besteht unabhängig vom Pensum. Diese Regelung gilt auch für die Betreuung der erkrankten Lebenspartnerin/des erkrankten Lebenspartners.

 

Dürfen Kinder von besonders gefährdeten Personen vom Sportunterricht dispensiert werden?

Aus epidemiologischer Sicht kann davon ausgegangen werden, dass das Risiko einer Übertragung des Coronavirus beim Sportunterricht in der Halle nicht wesentlich grösser ist als im übrigen Unterricht, sofern das Schutzkonzept eingehalten und auf Sportarten mit intensivem Körperkontakt verzichtet wird. Ein Verzicht auf den Sportunterricht ist daher nicht angezeigt

 

Dürfen besonders gefährdete Lehrpersonen im Schulhaus arbeiten?

Besonders gefährdete Lehrpersonen sind arbeitsfähig und dürfen vor Ort arbeiten, wobei die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden müssen. Können diese nicht eingehalten werden, werden weitere Massnahmen wie beispielsweise Substitution, technische und / oder organisatorische Massnahmen oder persönliche Schutzausrüstung umgesetzt. Dabei ist das Tragen von Masken bis hin zu Homeoffice denkbar. Massnahmen werden im Einzelfall geprüft, wobei in jedem Fall das Fürsorgeprinzip des Arbeitgebers gilt.

 

Was müssen Lehrpersonen oder Schülerinnen und Schüler unternehmen, wenn sie mit einer auf Corona positiv getesteten Person näheren Kontakt hatten, jedoch (noch) keine Symptome haben?

Wenn Lehrpersonen oder Schülerinnen und Schüler, mit einer positiv getesteten Person näheren Kontakt hatten, ist mit dem Kantonsärztlichen Dienst Kontakt aufzunehmen und die behördlichen Anweisungen zu befolgen. Falls die betroffene Person noch nicht kontaktiert wurde, muss mit der Schule Kontakt aufgenommen werden. Die Schulleitung vereinbart mit den Erziehungsberechtigten oder der Lehrperson das weitere Vorgehen. Wird vom Kantonsärztlichen Dienst eine Quarantäne verordnet, so müssen die betroffenen Personen – auch ohne Krankheitssymptome – zuhause bleiben.

 

Wie kann der Unterricht bei Ausfall von Lehrpersonen organisiert werden bzw. darf Unterricht ausfallen?

Die Durchführung des Klassenunterrichts nach Lehrplan ist – wenn möglich – sicherzustellen. Fehlen personelle Ressourcen vor Ort, sind Lösungen zu finden, wie der Unterricht mit weniger Lehrpersonen umgesetzt werden kann. Dabei sind die regulären Abläufe bei Ausfällen von Lehrpersonen zu überprüfen und eine an die Situation angepasste, Corona-konforme Lösung zu finden.

Folgende Strategien können verfolgt werden:

– Einsatz vorhandener Personalressourcen (Lehrpersonen für Teamteaching, Förderangebote, alternative Lernorte, Wahlfächer oder Praktika)

– Einsatz von internen und externen Stellvertretungen

– Einsatz von Studierenden der Pädagogischen Hochschule

– Einsatz von Assistenzpersonen zur Beaufsichtigung.

 

Dürfen Schulen punktuell schliessen bzw. ganze Klassen unter Quarantäne gestellt werden? Wer bewilligt Schulschliessungen?

Massnahmen wie die Verordnung von Quarantänen, Klassen- oder Schulschliessungen fallen in die Zuständigkeit des Kantonsärztlichen Diensts. Je nach Grösse des Ausbruchs vor Ort in einem Schulhaus verordnet der Kantonsärztliche Dienst, Klassen oder auch ganze Schulen unter Quarantäne zu stellen

 

Häufig gestellte Fragen beim Bund

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/faq-kontakte-downloads/haeufig-gestellte-fragen.html?faq-url=/de

 

Informationen des Kantons Basel-Landschaft für Schulen

https://www.baselland.ch/politik-und-behorden/direktionen/volkswirtschafts-und-gesundheitsdirektion/amt-fur-gesundheit/medizinische-dienste/kantonsarztlicher-dienst/aktuelles/infos-fuer-schulen-betreuunsinstitutionen

 

 

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Schema Umgang mit Fragen zu COVID-19
20200907_Schema Umgang mit Fragen.pdf
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Information vom 4.8.2020

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte

Das neue Schuljahr startet am kommenden Montag, 10.8.2020. Wie erwartet hat sich die Situation bezüglich Corona nicht verändert und der Kanton hat uns ein neues Schutz- und Organisationskonzept vorgelegt. Wir möchten Ihnen dies nicht vorenthalten und gehen gleich noch auf ein paar wichtige Punkte ein:

In allen Schulgebäuden (Kindergarten und Primarschule) gilt Maskenpflicht für Eltern und Begleitpersonen. An Elternabenden muss eine Maske getragen werden, weil wir die Mindestabstände nicht gewährleisten können. Zudem finden alle Anlässe mit Elternbeteiligung nur im Klassenverband statt.
Die Maskenpflicht gilt bereits am ersten Schultag, wenn Sie Ihr Kind in den Kindergarten oder die Schule begleiten.

Zu den Geburtstagen Ihrer Kinder dürfen KEINE Esswaren mitgegeben werden (Geburtstagskuchen, Muffin, Schoggistängeli, ...). Einzeln verpackte Esswaren machen aus oekologischer Sicht keinen Sinn und ein Geburtstag kann an der Schule auch ohne Kuchen entsprechend gefeiert werden.

Der Schwimmunterricht startet erst in der zweiten Schulwoche (ab Montag 17.8.2020).


Im Anhang erhalten Sie das kantonale Schutz- und Organisationskonzept, einen Elternbrief vom kantonalen Amt für Volksschulen und einen Flyer bezüglich Quarantänemassnahmen.

Wir danken Ihnen allen für Ihr Verständnis und Ihre Bemühungen uns bei diesen Schutzmassnahmen zu unterstützen und wünschen Ihren Kindern und auch Ihnen einen guten ersten Schultag im neuen Schuljahr.


freundliche Grüsse

Martin Münch

Gesamtschulleiter Primarstufe Allschwil

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Schutz- und Organisationskonzept SJ 20/21
20200731 Covid_19_Schutz-_und_Organisati
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